Michael Fehr: „Es gibt kein performatives Format.“

In Vorbereitung auf KOOK.MONO habe ich allen 12 Autor*innen dieselben vier Fragen gestellt. Das sind Michael Fehrs Antworten:

1. Wie kommst Du mit den Proben voran? An welchem Punkt des Probenprozesses stehst Du gerade?

… Proben ist Auswendiglernen und einen mehr oder minder geläufigen Artikulationsvorgang probieren, mehr werde ich erst sehen, wenn das Licht angeht …

2. Welche Chancen siehst Du im performativen Format im Bezug auf Deine eigene künstlerische Arbeit?

… es gibt kein performatives Format, Sprechen ist das Wesen der Sprache …

3. Welchen Stellenwert hat das Sprechen in Deinem Stück? Und welchen die Schrift und das Szenische? Gibt es einen Schwerpunkt?

… Schrift ist Dokument, Sprechen ist Mitteilung …

4. Was würdest Du Deinem Publikum gerne mitgeben?

… es behagt mir nicht, das im Voraus festzumachen… Ganz allgemein könnte ich vielleicht gerade jetzt sagen: Ich möchte gerne erwähnen, dass Fantasie die Entfesselung der Realitäten ist und der Schrecken und die Freude daran